Stadt Halle will jährliche "Lutherwoche" etablieren
Die Stadt Halle in Sachsen-Anhalt hat die kirchlich-kulturtouristische Programmreihe "Lutherwoche" ins Leben gerufen. Bei der ersten Auflage sind vom 21. bis 27. Mai rund 20 Veranstaltungen geplant, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Dazu gehören Ausstellungen, Sonderführungen, Konzerte und Vorträge. Anlass ist das 500. Reformationsjubiläum 2017. Mit der "Lutherwoche" soll den Angaben zufolge ein regelmäßig wiederkehrendes touristisches Format etabliert werden. Halle verfüge unter anderem mit der Marktkirche, der Moritzburg, der Neuen Residenz, den Franckeschen Stiftungen und dem Stadtgottesacker über authentische Schauplätze der Reformation.
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Im Prozess gegen den Synagogen-Attentäter Stephan B., der am 9. Oktober 2019 in Halle an der Saale zwei Menschen erschoss, steht das Urteil bevor. Dem Rechtsterroristen und Antisemiten droht lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Am 9. Oktober jährt sich einer der schlimmsten antisemitischen Anschläge der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Attentäter, ein 28-jähriger Sachsen-Anhalter, der zwei Menschen erschoss, muss sich seit Ende Juli vor Gericht verantworten.