EKD berät über Unübersichtlichkeit der digitalen Gesellschaft
Die Spitzenvertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beraten im württembergischen Bad Boll über die Entwicklung der digitalen Gesellschaft.
Die jährliche Begegnungstagung des Rates der EKD mit den leitenden Geistlichen aller 20 Landeskirchen steht unter dem Moto "Die neue Unübersichtlichkeit - Leben in digitalen Welten", teilte die EKD am Donnerstag mit.
Die Repräsentanten der rund 22,7 Millionen Protestanten in Deutschland diskutieren am Freitag und Samstag mit dem Daten-Experten Markus Morgenroth, ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke und Peter Dabrock, dem Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates. Die Tagung in der Evangelischen Akademie in Bad Boll findet auf Einladung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg statt.
Mehr zu Digitalisierung
Eine Studie über Hass im Internet ergibt: Es ist mehr Schutz für die Betroffenen nötig und finanzielle Konsequenzen für die Plattformen. Zwei Drittel der jungen Befragten berichteten über ihre Erfahrungen mit dem Phänomen.
Holger Sievert ist Professor für Kommunikation in Köln und erforscht seit ein paar Jahren den Stand der Digitalisierung evangelischer Landeskirchen und Gemeinden. Im Podcast erzählt er, was er in seinen verschiedenen Studien herausgefunden hat.