"Dankbarkeit ist für mich auch eine Glaubenshaltung"

Podcast "Was mich bewegt"

© epd-bild/Rolf K. Wegst / evangelisch.de

Im Gespräch mit Tobias Glawion, dem Chefredakteur des Evangelischen Medienhauses Stuttgart, spricht Käßmann i ihrem Podcast "Was mich bewegt" über ihre persönlichen Freuden im Alltag und Dankbarkeit.

Podcast mit Margot Käßmann
"Dankbarkeit ist für mich auch eine Glaubenshaltung"
Blauer Himmel, heiße Dusche: Für was Margot Käßmann dankbar ist und welche Rolle Dankbarkeit für ihr persönliches Glück spielt, das bespricht die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende in der aktuellen Episode ihres Podcasts "Was mich bewegt".

Hier können Sie die neue Folge "Was mich bewegt" zum Thema "Dankbarkeit" hören.

Dankbarkeit als Lebenshaltung? Margot Käßmann ist überzeugt: Wer "danke" sagen kann, ist ein glücklicherer Mensch. Im Gespräch mit Tobias Glawion, dem Chefredakteur des Evangelischen Medienhauses Stuttgart, spricht Käßmann über ihre persönlichen Freuden im Alltag: "Ich war auf einem Spaziergang im letzten Herbst, da bin ich richtig ausgeflippt, weil das so schön war! Blauer Himmel und knallgelbes Laub dagegen. Das ist einfach ein herrlicher Tag, für den du dann nur dankbar sein kannst!"

Aber was, wenn das Leben einem nicht wohlgesonnen ist? Bei Krankheit? Trauer? Krieg? Margot Käßmann findet: "Leid dankbar annehmen, ist für mich eine sehr schwierige Haltung, dass muss ich ganz klar sagen. Und wenn Menschen dann sagen, ich kann das nicht ertragen, das jetzt als gottgegeben anzusehen oder Sinn in diesem Leiden zu finden, dann bin ich eher bei denen, die sagen, ich denke nicht, dass Gott Leid schickt. Und ich finde auch nicht, dass wir Sinn oder Dankbarkeit darein interpretieren müssten."

evangelisch.de dankt dem Evangelischen Medienhaus in Stuttgart für die Kooperation.

Mehr zu Dankbarkeit
Enkel umarmt Oma
Am heutigen Sonntag, 1. Oktober 2023, wird in vielen Kirchengemeinden das Erntedankfest gefeiert. Deshalb hat das Medienhaus Stuttgart mal Passanten gefragt, wie wichtig ihnen Dankbarkeit im Leben ist und was das für sie bedeutet.
Alexandra Popp (r) umarmt Deutschlands Svenja Huth nach dem Spiel Südkorea - Deutschland
Beim Umgang mit der Enttäuschung bei der Frauen-Fußball-WM rät der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Thorsten Latzel, zunächst einmal zu Dank gegenüber den deutschen Spielerinnen. Ein kurzer Beitrag zum Nachdenken.